Einblick in unsere Projekte
Wir connecten intelligent was zusammengehört!
Hier erhalten Sie eine Auswahl an Referenzen aus unseren realisierten Projekten im Bereich Energiemanagement – von E-Mobility über Anwendungen im gewerblichen und industriellen Umfeld.
Unsere Lösungen sorgen für messbare Effizienz, nachhaltige Energieflüsse und intelligente Vernetzung.
MultipleX für Lade-Hubs | E-Fahrzeug-Hersteller
Schlüsselfertige Power Unit für intelligente Energieprojekte
Im Rahmen zwei gemeinsamer Projekte mit KACO new energy Gmbh wurde die modulare und anschlussfertige MultipleX Power Unit als schlüsselfertige Systemlösung für zwei Lade-Hubs in Mittelfranken umgesetzt. Diese Projekte zeigen exemplarisch, wie sich Leistungselektronik, Energiemanagement und Netztechnik zu einem intelligenten und leistungsstarken Gesamtsystem verbinden lassen.
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Die MultipleX Unit integriert alle zentralen Komponenten, von Wechselrichtern und Energiemanagement über Kommunikations- und Schutztechnik, in einer vollständig vorkonfigurierten, modularen Einheit. Sie wird auf einem Beton-Fertigfundament angeliefert und ist speziell für die direkte Outdoor-Montage im Erdreich ausgelegt. Dadurch ermöglicht das System einen schnellen, reibungslosen Aufbau, eine effiziente Installation und eine sichere Netzintegration bei gleichzeitig hoher Betriebssicherheit.
Dynamische Blindleistungsbereitstellung nach VDE-AR-N 4110 als zentrales Funktionsmerkmal
Über KACO Siemens Wechselrichter wird kontinuierlich Blindleistung am Netzanschlusspunkt bereitgestellt, um Spannung und Netzstabilität aktiv zu unterstützen. Das integrierte EMS übernimmt die präzise Steuerung und stellt sicher, dass sämtliche Anforderungen gemäß VDE-AR-N 4110 zuverlässig erfüllt werden.
Zudem ist das System direkt an die Fernwirkanlage des Netzbetreibers angebunden, was eine nahtlose Kommunikation mit der Leitstelle ermöglicht. Dank Remote-Inbetriebnahme, Echtzeit-Monitoring und umfassender Fernwartungsfunktionen werden Support, Analyse und Betriebsoptimierung kontinuierlich sichergestellt.
Klare Vorteile der MultipleX Lösung:
- Komplettlösung für Batterieblöcke und Batteriespeichersysteme All in one
- Anschlussfertige Leistungseinheit inkl. Wechselrichter
- Verbindung von Elektrotechnik und EMS
- Modulares, flexibles Design
- IoT-Anbindung, Fernwartung, KI-gestützte Optimierung und Trading-Anbindung
- Vielfältige Use Cases für C&I-Batteriespeicherprojekte inkl. Monitoring
- Schnelle und einfache Installation sowie Inbetriebnahme
Das Ergebnis:
Ein leistungsfähiges, skalierbares und betriebsfertiges Energiemanagementsystem, das netzdienliche Funktionen mit hoher technischer Flexibilität verbindet und optimal für anspruchsvolle Anwendungsfälle wie moderne Lade-Hubs ausgelegt ist.
Projekteinblick


Hybrid-Energiesysteme mit Direktvermarktung | PV-Freifläche inkl. BESS-System
Standorte: Grünhainichen, Marbach und Grünberg
An den Standorten Grünhainichen, Grünberg und Marbach wurden leistungsstarke Hybrid-Energiesysteme aus Photovoltaik und Batteriespeichern realisiert. Die Anlagen sind jeweils an den Netzbetreiber sowie an einen Direktvermarkter angebunden und ermöglichen eine marktpreisbasierte Fahrweise unter Einhaltung strenger Netzanschlussgrenzen.
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In Grünhainichen und Marbach kommen Batteriespeicher mit jeweils 3,6 MW Leistung zum Einsatz, ergänzt durch PV-Anlagen mit 3,18 MWp bzw. 4,2 MWp. Der Standort Grünberg ist mit einer Batterieleistung von 9,6 MW und einer PV-Generatorleistung von rund 11 MWp ausgelegt. Die jeweilige Einspeiseleistung am Netzanschlusspunkt ist klar begrenzt und wird durch das Energiemanagementsystem aktiv überwacht und geregelt.
Der Direktvermarkter entscheidet auf Basis der aktuellen Strompreise, ob Energie eingespeist oder, bei negativen Preisen, gezielt in die Batterie geladen wird. Das Energiemanagementsystem stellt sicher, dass die vorgegebenen Grid Limits jederzeit eingehalten werden und priorisiert dabei die Nutzung der PV-Erzeugung. Überschüssige Energie wird effizient zwischengespeichert und bei Bedarf wieder netz- oder marktdienlich bereitgestellt.
Ein wesentliches technisches Merkmal der Anlagen ist die DC-gekoppelte Systemarchitektur. Durch den Einsatz von DC/DC-Wandlern wird die Energie nur einmal in AC umgeformt. Im Vergleich zu klassischen AC-gekoppelten Systemen, bei denen PV und Batterie mehrfach gewandelt werden, reduziert dies die Umwandlungsverluste und steigert den Gesamtwirkungsgrad der Anlage spürbar.
Die Projekte zeigen, wie sich große PV-Speicher-Systeme wirtschaftlich, netzkonform und marktoptimiert betreiben lassen, mit hoher Effizienz, klarer Leistungsbegrenzung und maximaler Flexibilität im Energiehandel.
Projekteinblick


C&I-Anwendung | Garten- und Landschaftsbaubetrieb
Intelligentes EMS mit Eigenverbrauch und Einspeiselimitierung
Für einen Garten- und Landschaftsbaubetrieb wurde ein integriertes Energiesystem aus Photovoltaik, Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur umgesetzt. Ziel war eine maximale Eigenverbrauchsoptimierung bei gleichzeitiger Einbindung der E-Mobilität sowie klar definierter Netzübergaben.
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Die Anlage umfasst eine PV-Leistung von 360 kW mit Wechselrichtern von KACO new energy, einen Batteriespeicher mit 180 kW Leistung von POWEROAD ENERGY STORAGE sowie eine Ladeinfrastruktur mit insgesamt 264 kW Ladeleistung. Installiert wurden sechs Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten von Mennekes Elektrotechnik GmbH. Die Einspeisung ins Netz ist auf maximal 30 kW begrenzt.
Das Energiemanagementsystem steuert die PV-Erzeugung, den Speicherbetrieb und die Ladevorgänge zentral. Ist der Batteriespeicher vollständig geladen, wird die PV-Leistung aktiv auf die zulässige Einspeisegrenze geregelt. Dadurch werden Netzanschlussvorgaben zuverlässig eingehalten und der lokal erzeugte Solarstrom optimal genutzt.
Das Ergebnis ist eine deutliche Reduzierung der Energiekosten, eine geringere Netzbelastung sowie eine zukunftssichere Kombination aus Photovoltaik, Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur.
Projekteinblick

Standort Ulm | IVECO Deutschland AG
Effiziente Ladeinfrastruktur für die E-Truck Flotte – intelligent gesteuert
Am Standort Ulm begleitet unser Energiemanagementsystem die effiziente Energieverteilung bei den Ladeprozessen der aus der Produktion laufenden batterieelektrischen IVECO S-eWay Sattelzugmaschinen und Fahrgestellen. Durch dynamisches Lastmanagement, integrierte 5G-Kommunikation und gezieltes Kosten- und Lastspitzenmanagement wird eine optimale Auslastung, bei gleichzeitiger Reduzierung der Netzentgelte und maximaler Netzstabilität, sichergestellt.
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Kurze Projektübersicht
- Eingesetzte Komponenten
· 4x 300 kW Alpitronic Hypercharger, 1x 400 kW Alpitronic Hypercharger
· 6x 5G Router - Projektanforderungen EMS
· Kosten- und Lastspitzenmanagement zur Reduzierung der Netzentgelte
· Intelligente Energieverwaltung mit dynamischem Lastmanagement
· 5G-Netzwerkkommunikation
Projektbeschreibung
Im Rahmen der Produktion von batterieelektrischen schweren Nutzfahrzeugen setzt IVECO am Standort Ulm auf den Ausbau einer leistungsstarken Ladeinfrastruktur. Ziel war es, fünf Hypercharger von Alpitronic mit jeweils zwei Ladepunkten zu installieren, um bis zu zehn E-Lkw gleichzeitig laden zu können. Dabei standen zwei zentrale Herausforderungen im Fokus: das intelligente Lastmanagement sowie eine zuverlässige Kommunikationsinfrastruktur.
Die bestehende Netzanschlussleistung von 2 Megawatt stellte die Obergrenze für den gesamten Standort dar, inklusive des laufenden Fabrikbetriebs, der im Durchschnitt rund 1,5 Megawatt verbraucht. Um eine Überlastung des Stromnetzes zu verhindern, wurde ein lokales Energiemanagementsystem (EMS) implementiert, das den Energiefluss dynamisch regelt. Es erfasst die aktuellen Verbrauchsdaten in Echtzeit, verteilt die verfügbare Leistung bedarfsgerecht und verhindert so Lastspitzen beim gleichzeitigen Betrieb der Ladeinfrastruktur.
Eine weitere Herausforderung war die Anbindung der weitläufig verteilten Ladepunkte. Statt herkömmlicher Netzwerkkabel oder instabiler WLAN-Verbindungen setzt das System auf eine leistungsfähige 5G-Kommunikation.
Jeder der fünf Hypercharger wurde mit einem eigenen 5G-Router ausgestattet. Ein sechster Router misst kontinuierlich die aktuelle Leistungsaufnahme am Netzanschlusspunkt. Über ein zentrales Gateway erfolgt zusätzlich die Fernüberwachung und -steuerung des Gesamtsystems.
Dank der intelligenten Kombination aus Lastmanagement und 5G-Vernetzung konnte IVECO eine zukunftssichere Infrastruktur schaffen, die den steigenden Anforderungen der Elektromobilität gerecht wird.
Projektskizze
IoT Portal
Eine maßgeschneiderte UI-Lösung wurde umgesetzt, um die Visualisierung des gesamten Systems als auch einzelner Komponenten zu bieten. Dieses zentralisierte Portal ermöglicht einen nahtlosen Zugriff auf die Anlagendaten und damit eine mühelose Überwachung und Verwaltung.
Die wichtigsten Vorteile des IoT Portals:
- Echtzeitdaten für sofortige Einblicke
- Dynamische Visualisierungen, die den Systemstatus und den Energiefluss widerspiegeln
- Alarme und Benachrichtigungen für eine proaktive Überwachung
- Benutzerverwaltung mit sicheren Konten und 2FA
- Skalierbar und flexibel für zukünftige Erweiterungen
- Ein einziger Zugangspunkt (alles in einer Lösung)
- Flottenmanagement für mehrere Anlagen
- Modernes Design für ein hervorragendes Benutzererlebnis

E-LKW Ladeinfrastruktur | Busunternehmen Schweiz
Inbetriebnahme in der Schweiz: E-LKW Lade & Lastmanagement
Im Rahmen eines E-LKW-Ladeprojekts in der Schweiz wurden die ersten Systemkomponenten erfolgreich in Betrieb genommen. Ziel des Projekts ist der leistungsstarke Betrieb von E-LKW-Ladeinfrastruktur trotz begrenzter Netzanschlussleistung.
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Zum Einsatz kam eine HPC-Ladestation von Autosun Electric Power Plant Co.,Ltd. mit zwei CCS-Dispensern. Über ein dynamisches Lastmanagement am Netzanschlusspunkt können bis zu 360 kW Ladeleistung bei lediglich 120 kW verfügbarer Netzleistung realisiert werden. Dadurch wird die vorhandene Infrastruktur optimal genutzt, ohne den Netzanschluss zu überlasten.
Die Ladeinfrastruktur ist vollständig an ein CSMS angebunden und ermöglicht zentrales Monitoring sowie eine flexible Steuerung der Ladevorgänge. Ausgelegt ist das System für den Schwerlastbetrieb mit zwei E-LKWs, jeweils mit Batteriekapazitäten von rund 375 kWh.
Projektmerkmale im Überblick:
- Dynamisches Lastmanagement am Netzanschlusspunkt
- Steuerung von HPC-Ladepunkten
- OCPP-Integration mit Echtzeitdaten
- Effiziente und strukturierte Inbetriebnahme
Das Projekt zeigt, wie sich leistungsfähige E-Mobilität im Schwerlastbereich auch unter restriktiven Netzbedingungen zuverlässig umsetzen lässt.








